Teestunde mit Mrs. Winterbottom


"Tee zu trinken ist die behaglichste Tätigkeit der Welt", habe ich kürzlich in einem alten König-Rezeptbüchlein meiner Großmutter gelesen. Und ich widerspreche nicht. ;-) Unvorstellbar, ohne eine Tasse Tee den Tag zu beginnen oder ihn zu beschließen.

Wobei ich mich nicht als Teekennerin oder -gourmet bezeichnen würde. Am liebsten ein halber Liter schwarzer Tee, dazu der Saft einer Zitrone. Zucker für die Seele darf nicht fehlen - fertig ist mein stilles Teeglück. Gemäß der alten Mengenregel, wie sie sich in dem oben genannten Buch findet:

"Einen Teelöffel voll für jede Schale - und einen Teelöffel für die Kanne!"

Vor ein paar Jahren bin ich in einer Butlers-Filiale auf die Teekanne Mrs. Winterbottom gestoßen. Der Hauch Nostalgie, der über ihr liegt, harmoniert mit Jane Austen-Filmen der BBC, Regen- oder verschneiten Tagen auf dem Land und Gesprächen mit lieben Menschen. Und der Zeit zwischen vier und fünf Uhr nachmittags, wenn die Arbeit im Haus und Garten getan ist und man sich auf einen geruhsamen Abend einzustimmen beginnt.

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